Nachrichten

Eine weitere Interessenvertretung für die Pflege? Wie wurden …

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Eine weitere Interessenvertretung für die Pflege? Wie wurden sie entscheiden?

ver.dis Kammertöne (03/2017): Informationen zur Pflegekammer in NRW
ver.dis Kammertöne (03/2017) ver.di ver.dis Kammertöne (03/2017)  – Eine weitere Interessenvertretung für die Pflege? Wie wurden sie entscheiden?

 
In Nordrhein-Westfalen wurde im Mai ein neuer Landtag gewählt. Die CDU-FDP-geführte Landesregierung hat das Thema Pflegekammer aufgegriffen. In ihrem Koalitionsvertrag steht:

»Nordrhein-Westfalen wird eine Interessenvertretung der Pflegenden errichten, wenn die Pflegenden dies wollen. Deshalb werden wir eine repräsentative Befragung bei den professionell Pflegenden durchführen. Diese Befragung der Pflegekräfte zur beruflichen Interessenvertretung soll über die Frage einer Landespflegekammer sowie der Alternative des Bayerischen Modells erfolgen.«

Wann die Befragung stattfinden wird, wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, wie die Fragen exakt lauten werden. Klar aber ist, ohne Votum der Pflegekräfte wird es keine weitere Interessenvertretung der Pflege geben. Damit auch Sie eine Entscheidung treffen können, haben wir Regelungen, die bei einer Pflegekammer gelten, den Regelungen einer Pflegevereinigung gegenübergestellt. Die Ausführungen zur Pflegekammer orientieren sich am Heilberufegesetz NRWs und die der Pflegevereinigung am bayerischen Pflegendenvereinigungsgesetz.