Universitätsklinikum Aachen (UKA)

Kündigung von Auszubildenden am UKA aufgrund von Fehlzeiten?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ver.di-Bundeskongresses in Berlin erklären sich mit den betroffenen Auszubildenden solidarisch und fordern die Geschäftsführung des UKA dazu auf, von den in Raum stehenden Kündigungen Abstand zu nehmen sowie weiterhin auf Ausbildungsverlängerungen zu setzen!
20.09.2023
Solidaritätsaktion auf dem 6. ver.di-Bundeskongress in Berlin

Im Gesundheitssystem fehlen deutschlandweit Fachkräfte. Massenhaft! Auch das Universitätsklinikum Aachen (UKA) ist keine Insel der Glückseligkeit. Auch hier fehlt Personal an allen Ecken und Enden. Man sollte meinen, dass in einer solchen Situation arbeitgeberseitig alles darangesetzt wird, Arbeitsbedingungen zu verbessern und mehr für die Ausbildung zu tun. Im UKA scheint man von diesem Ansatz nicht überzeugt zu sein.

Laut unseren Informationen laufen am UKA gerade Vorbereitungen zur Kündigung von mindestens vier Auszubildenden. Grund für die im Raum stehenden Kündigungen soll nicht individuelles Fehlverhalten sein, sondern die Überschreitung von Fehlzeiten in der Regelausbildung. Wenn es deswegen tatsächlich zu Kündigungen kommen sollte, wäre dies ein grober Bruch mit dem bisher üblichen Vorgehen am UKA. Insbesondere bei nicht selbst verschuldeten, krankheitsbedingten Fehlzeiten, hat man am UKA bisher auf eine Verlängerung der Ausbildungszeit gesetzt. Das soll zukünftig wohl nicht mehr so sein. Das wäre tragisch für die betroffenen Auszubildenden, ein fatales Signal für zukünftige Auszubildende sowie für das UKA als Ausbildungsbetrieb!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ver.di-Bundeskongresses in Berlin erklären sich daher mit den betroffenen Auszubildenden solidarisch und fordern die Geschäftsführung des UKA dazu auf, von den in Raum stehenden Kündigungen Abstand zu nehmen sowie weiterhin auf Ausbildungsverlängerungen zu setzen!